Fr

06

Mär

2015

Stubete "Schloss und Schlüssel"

Dû bist mîn, ich bin dîn.
des solt dû gewis sîn.
dû bist beslozzen
in mînem herzen,
verlorn ist das sluzzelîn:
dû muost ouch immêr darinne sîn.


Passend zum Frühlingsanfang lud das Museumsteam zu einer Stubete zum Thema "Schloss und Schlüssel" ein. Das vielzitierte "sluzzelîn" und die Vorhängeschlösser der Verliebten an Brückengeländer dienten zur Einleitung und liessen im Folgenden darüber rätseln, was denn die mächtigen Türschlösser zu beschützen hatten. Oder zu welcher vermutlich nicht mehr existierenden Villa sie einst gehörten.

Die Idee hinter der Stubete-Einladung ist eine simple: In der Sammlung befinden sich eine Unmenge von Objekten, welche vielleicht nie ausgestellt werden. Im kleinen, unkomplizierten Rahmen werden solche Objekte gezeigt. Anschliessend werden im gemütlichen Nägel-Stübli bei Kaffee und Kuchen Erinnerungen  und Neuigkeiten ausgetauscht.

 

Die sogenannten "Hosensackmodelle", zusammenklappbare Schlüssel sind eine praktische Erfindung.

In der Raritätenkiste wird ein Schlüssel aufbewahrt, auf dessen Schildchen steht: "Schlüssel zur Hütte von F. W. sen. in Texas, Am. 1883."

Aufmerksam lauschen die Besucher den Ausführungen von Willi Müller. Seinem Erfahrungsreichtum ist es zu verdanken, dass mancher Schlüssel wieder zu seinem Schloss gefunden hat.

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Mi

18

Feb

2015

Kinder im Museum

Schreibwerkstatt - von der Keilschrift zur Schreibmaschine

Unter dem Titel " von der Keilschrift zur Schreibmaschine" wurde in den Sportferien  die Schreibwerkstatt durchgeführt. Dieses Angebot richtet sich an Schulkinder und ist kostenlos. Dahinter steht die Idee, den Werkraum des Museums auch ausserhalb der Museumsöffnungszeiten zugänglich zu machen.

Objekte aus der Sammlung wie handgeschriebene, mit Zeichnungen verzierte Briefe, gedruckte Bibeln oder handgeschriebene Bücher werden zusammen angeschaut. Im Werkraum stehen den Kindern dann verschiedene Werkstoffe und Objekte zum ausprobieren zur Verfügung. Mit Ton und Knochenstichel kann ein Keilschrift-Täfelchen beschriftet werden, Nachrichten in den Wachs eines römischen Schreibtafel geschrieben werden. Auch das Schreiben mit Gänsekiel und Stahlfeder will geübt sein.

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Mo

27

Okt

2014

Das Museum zu Besuch im Altersheim am Wildbach

Am Samstag, 25. Oktober feierte das Altersheim am Wildbach sein Hausfest unter dem Motto "Dänn wo mir no jung gsi sind". Das engagierte Team des Altersheim dekorierte liebevoll mit Objekten aus vergangenen Zeiten: Haushaltsgeräte, Möbel, Kleider und Accessoires, Werkzeug und vieles mehr wurden von Mitarbeitern und Bekannten zur Verfügung gestellt und mit Leihgaben des Museums ergänzt. Von Bewohnern  und Besuchern hörte man "das händ mir au gha", "ich erinnere mich no guet" und viele "weisch no?".

 

Ein gelungenes Fest !

 

Der Altersheimleitung und dem Organisationsteam ein grosses Kompliment für die schöne Ausstellung und herzlichen Dank für die enorme Arbeit!

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Mo

29

Sep

2014

Des Rätsels Lösung

Anekdoten rund um die Postkarten
Anekdoten rund um die Postkarten

Auf unseren Aufruf erhielten wir viele Postkarten, manche sogar gedichtet und gereimt. Eine beschäftigte uns besonders. Ein uns unbekannter Herr schrieb uns eine Ansichtskarte aus London: "Ich schreibe pro Jahr bestimmt 100 Postkarten u. Briefe (alte Schule), so sollen auch Sie eine bekommen."

Uns hat's gefreut und vor allem neugierig gemacht: Der Absender schien nicht aus Wetzikon zu stammen, die Postleitzahl war anscheinend unbekannt. Wie aber hat er von unserer Aktion erfahren?

Eine kurze Internetrecherche bestätigte unsere Vermutung. Das Telefonbuch ergab fünf Treffer in der ganzen Schweiz, keinen in Wetzikon oder im Zürcher Oberland. Wir entschieden uns, an zwei Adressen eine Einladung zur Vernissage zu schicken: nach Zürich und in den Thurgau.

Kurz vor der Vernissage löste sich das Rätsel auf. Eine Mitarbeiterin des Museums erwähnte, dass sie einem Freund gesteckt habe, er solle uns doch eine Karte schicken. Es war der Herr mit der Adresse in Zürich!

Geschätzte zwanzig Minuten später trat höchstderselbige in persona durch die Tür und bedankte sich für die Einladung.

Wir bedanken uns für die Karte, den Besuch und vor allem für die spontan erzählten Anekdoten und Geschichten!

 

Nicht vorenthalten möchten wir auch das folgende Gedicht, welches uns im Mai erreichte:

 

Des Nordens Kälte trieb uns her,

nach Wärme lechzend, ins Lozère.

Hier stört kein überflüssig Grau,

die Sonn blinkt hell aus blankem Blau

auf Ginstergelb und junges Grün.

Im Windesstrom ein Falke kühn

Steht und lässt sich weiter  treiben…

Hier ist uns wohl! Darum wir schreiben

Wahrhaftig gerne: Vive la France.

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Mi

16

Jul

2014

Sommerpause

Das Museum macht Sommerpause - wir nicht!


Während der Sommermonate Juli und August bleibt das Museum geschlossen. Führungen und Anlässe können aber trotzdem gebucht werden. Im Anschluss an eine Führung steht Ihnen das Nägeli-Stübli gratis zur Verfügung, etwa für einen Apéro.

 

Für einen Geburtstags-Anlass oder einen gemütlichen Höck können Sie das Stübli auch mieten. Kontaktieren Sie uns unter 044 931 23 78 oder museum@wetzikon.ch.

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

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Museum Wetzikon

Farbstrasse 1

8620 Wetzikon

 

> Lageplan

 

 
Kontakt

Gabriela Flüeler Frei

Farbstrasse 1
8620 Wetzikon

Tel. 044 931 23 78

 

E-Mail: museum@wetzikon.ch


Öffnungszeiten

1. und 3. Sonntag im Monat

14 bis 17 Uhr

Juli/August geschlossen

Führungen auch ausserhalb der Öffnungszeiten

Eintritt gratis!

 

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