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Samen, Schnüre und Geflechte

Organische Funde vom Pfäffikersee in der Sammlung Schwab (Biel)

 

In den 1850er- und 1860er-Jahren legte der Bieler Oberst Friedrich Schwab die damals grösste Sammlung an Pfahlbaufunden an. Die Freundschaft mit dem Zürcher Altertumsforscher Ferdinand Keller eröffnete ihm Kontakte zu anderen Sammlern und Gelehrten im In- und Ausland – so auch zu Jakob Messikommer. Organische Funde von Robenhausen und Irgenhausen in der Sammlung Schwab berichten von der Bekanntschaft der beiden leidenschaftlichen Altertumsforscher.

Referat von Jonas Kissling, wissenschaftlicher Mitarbeiter NMB Neues Museum Biel,

Donnerstag, 24. Juni 2021 im Kronensaal, Bahnhofstrasse 63, Wetzikon

Pfahlbau-Mode

Chupfer, Wulle, Bascht....

Kleider- und Schuhfunde aus der Pfahlbauzeit sind selten. Doch Zufallsfunde gibt es immer wieder. So haben holländische Archäologinnen aus den Fragmenten von Lindenbastsandalen aus den Grabungen im Greifensee detailgetreue Kopien hergestellt. Die Originale können im Museum Maur bestaunt, die Kopien bei uns im Museum anprobiert werden. Auch Lederleggins und Leinentunika sind nachgeschneidert worden. Berühren und Anprobieren erwünscht!

An folgenden Daten sind die Kleider ausser Haus, dafür an folgenden Veranstaltungen zu sehen:

 

28./29. August 2021

Untergetaucht! Seequai Pfäffikon ZH

 

11./12. September 2021

Werken wie die Pfahlbauer*innen, Niederuster

 

26./27. September 2021

Pfahlbaufest, Naturstation Silberweide

SCHÖNER WOHNEN

Wie lebte es sich als Pfahlbauer*in?

ab 10. April 2021 im Rahmen des Jubiläums "10 Jahre UNESCO-Welterbe Pfahlbauten".

 

Pfahlbauten lassen die Herzen von Archäologinnen und Archäologen höher schlagen. Im Seegrund bleiben Holz, Werkzeuge und sogar Textilien gut erhalten, viel besser als auf trockenem Boden. Im Seesediment gibt es kaum Sauerstoff, der zum Abbau nötig ist. Die exzellente Erhaltung der Objekte gibt einmalige Zeugnisse. Überreste von Häusern, Wänden, Zäunen oder Feuerstellen überdauern im Boden. Die Lebensweise wird durch Funde und ethnographische Vergleiche erschlossen. Darum geben die Pfahlbauten einzigartige Einblicke in das Leben der Menschen vor 5000 Jahren: wie sie wohnten und werkten, was sie assen, wie sie sich kleideten und vieles mehr. Pfahlbausiedlungen sind die besten Archive des vorgeschichtlichen Lebens.

Die Ausstellung stellt das Haus als zentralen Teil des Lebens ins Zentrum.Die Häuser wurden am oder auf dem Wasser gebaut. Doch wer waren die Menschen, die hier lebten? Waren es Familien oder Personen, die nicht miteinander verwandt waren? Solche Fragen lassen sich anhand von Funden aus Pfahlbauten nicht klären. Klar ist, dass mehr als nur Mutter, Vater und zwei Kinder in einem Haus lebten. Höchstwahrscheinlich schlossen die damaligen Hausgemeinschaften auch Tiere - Nutztiere und Ungeziefer - mit ein.

Museum Wetzikon

Farbstrasse 1

8620 Wetzikon

 

> Lageplan

Öffnungszeiten

 Sonntag 14 bis 17 Uhr

Führungen auch ausserhalb der Öffnungszeiten

Eintritt gratis!

 

 

 
Kontakt

Gabriela Flüeler Frei

Farbstrasse 1
8620 Wetzikon

Tel. 044 930 00 61

 

E-Mail: info@museum-wetzikon.ch

 

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